Machen Sie sich auf den Weg durch unseren geschichtsträchtigen Klosterflecken. Erfahren dessen Geschichte und entdecken Sie die Besonderheiten auf vier ausgeschilderten Rundwegen:

Rundwegeplan

Klosterweg

Beginnend am Eingang zum Kloster, entlang der historischen Steinmauer, die vor über 500 Jahren errichtet wurde, geht es durch den Superintendentengang zur Hauptstraße, vorbei am Gasthaus `Zum Unteren Krug´, der ehemaligen Schmiede und am Mühlenteich des Klosters entlang. Lassen Sie sich erklären, was der Name `Rollhaus´ bedeutet und sehen Sie auf alten Fotos, wie es mit Amtsmühle und Teich hier früher ausgesehen hat, bevor Sie an der ehemaligen Handarbeitsschule, der Dienstwohnung des Klosters, des Kreuzganges und der Kirche vorbei wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Weg der Domäne

Vom Klosterhof zum Amtshof und heutigen Domänenplatz, das ist der Weg der Domäne! Bewundern Sie die noch vollständig erhaltene fast 450 Jahre alte Vierständerscheune, das ehemalige Wachhaus, das Amtskornhaus und das Herrenhaus. Und betrachten Sie den Plan des Amthofes, dem heutigen Domänenplatzes, und lassen Sie sich in die Zeit vor 300 Jahren zurück versetzen. Sie sehen, dort wo sich heute Schule, Spielplatz und Parkplatz befinden, einen Platz vor Augen mit Zehntscheune, Alter Probstei, Kavaliershaus, Pferdestall und Deputationswohnungen sowie dem Amt- und Gerichtshaus.

Weg der alten Häuser

Auch außerhalb der historischen Plätze gibt es Schönheiten im Klosterflecken zu entdecken, wie zum Beispiel das Gasthaus Lüllau, das schon seit über 350 Jahren eine „Kruggerechtigkeit“ hat oder die Georgsanstalt, die Ackerbauschule gegründet 1855 vom damaligen Domänenpächter Dr. Eduard Fischer. Alte Villen zeugen vom ehemaligen Reichtum des Fleckens und die Waterloo-Eiche erinnert 150 Jahre nach ihre Pflanzung immer noch an die legendäre Schlacht gegen Napoleon.

Weg des historischen Zentrums

Auch im „veränderten“ Ortskern findet sich die Geschichte des Klosterfleckens an vielen Stellen wie zum Beispiel auf dem Rathausplatz, dort, wo in der Nähe eine Zollstation und der Posthof in früherer Zeit war, weil dort die Postlinien zwischen Lüneburg, Celle und Braunschweig lang führten. Interessant auch der Winkelplatz mit seinen Fachwerkbauten, das Geschäftshaus Kort und die alte Ebstorfer Apotheke.