Neue Verordnung des Landes Niedersachsen für Urlauber und Tagesgäste in unserer Urlaubsregion:

Wir freuen uns!

Ab dem 10. Mai können Gäste aus Niedersachsen wieder bei uns übernachten.

Die Anreise für alle Gäste ab 14 Jahren ist nur mit einem negativen, qualifizierten Testergebnis möglich. (Bescheinigung oder Selbsttest unter Aufsicht). Der jeweilige Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Nach der Anreise sind alle Gäste verpflichtet sich 2 x die Woche testen zu lassen. Das ist möglich in den Testzentren vor Ort. Es sind aber auch Selbsttests unter Aufsicht möglich.

Ausgenommen sind Gäste, die einen vollständig geltenden Impfnachweis oder einen geltenden Genesungsnachweis vorzeigen können.

Tagesgäste sind erlaubt, auch aus anderen Bundesländern.

Ab dem 10. Mai ist auch Außengastronomie erlaubt. Auch hier nur mit einem Hygienekonzept, also mit Mund- und Nasenschutz bis an den Platz, Hinterlegen der persönlichen Daten schriftlich oder über die Luca-App und mit einem gültigen Testnachweis.

Veranstaltungen dürfen nur draußen, und auch nur im Sitzen stattfinden. Daher müssen unsere geplanten Führungen, z.B. mit dem Dorfausrufer Hannes, das Samstagspilgern und die geführten Radtouren im Mai abgesagt werden.

Wir hoffen, dass wir im Juni starten können. Ab Pfingsten ist die Öffnung der Klosterkirche an drei Tagen geöffnet mit vielen Informationen auch zum Kloster, das leider noch nicht geöffnet ist. Nähere Infos erhalten Sie bei uns in der Tourist-Info, Tel. 05822/2996 oder auf der Seite des Klosters www.kloster-ebstorf.de.

Wir, die Tourist-Info haben montags bis freitags von 10:00- 13:00 Uhr für Sie geöffnet. Bitte melden Sie sich kurz vorher telefonisch oder per Email an. Auch wir sind verpflichtet Ihre Daten aufzunehmen, entweder schriftlich oder mit der Luca-App.

Diese Maßnahmen gelten bis zum 31. Mai 2021. Bei einen Inzidenzwert von über 100 in unserem Landkreis greift die Verordnung des Bundes.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in unserer Urlaubsregion!



Dorfausrufer Hannes unterwegs!

Hannes, der Dorfausrufer des Klosterfleckens Ebstorf, hat schon so einiges mitgemacht in seinem Leben. Ob Kriege, Pest oder Cholera, das alles schreckte ihn nicht, – da soll auch Corona ihn nicht abhalten, seine Bekanntmachungen, wenn eben möglich, wie gewohnt, auszurufen und seine Freunde zu treffen.

Und so freut sich die Urlaubsregion Ebstorf e.V., dass die Termine stehen, der Flyer fertig gestellt ist und einer neuen Saison von allen Beteiligten, wie Pfarrwitwe, Gilde, Heizer, Bierbrauer, Kräuterfrauen, Zofen und Waschfrau, mit Vorfreude entgegengesehen wird. Schon im letzten Jahr gab es Alternativen in der Zeit, als Führungen mit großen Gruppen nicht möglich war, und so wird auch in diesem Jahr für den Fall, dass zum Wohle der Bevölkerung noch mit Einschränkungen zu rechnen ist, Möglichkeiten geben, auszurufen, und sei es denn als inzwischen auch schon beliebtes Theaterstück hinter dem Kloster.

Der Flyer liegt aus an den Stellen im Klosterflecken, die derzeit geöffnet sind wie Post, Tankstellen oder Lebensmittelgeschäften oder kann über die Tourist-Info Ebstorf bestellt werden. Auch im Veranstaltungskalender auf der Seite www.urlaubsregion-ebstorf.de sind sie zu finden, so dass Anmeldungen bereits möglich sind.


Dorfausrufer Hannes ruft zur Hopfenernte

Im September 2020 ließ die Corona-Pandemie ein kleines Fenster für eine private Zusammenkunft von Dorfausrufer Hannes und seinen Freunden zu. Corona hin, Corona her, schließlich musste der Klosterhopfen geerntet werden!

Nachdem im Jahre 2017 die Anbaufläche des Klosterhopfens unter der Schirmherrschaft von Abtissin Erika Krüger um 100% erweitert wurde (statt 2 sind es nun 4 Pflanzen), musste nach einer kurzen Hopfenschau nun geerntet werden. Nach nunmehr zwei Missernten stand endlich wieder mal ein gute Hopfenernte an den Klostermauern an. Die Hopfenpflanzen hatten sich in diesem Jahr prächtig entwickelt und konnten auf klösterlichem Boden bis an die Spitze der alten Klosterküche wachsen.

Hopfenernte ist geschafft

„Dieses Jahr ist die dritte Ernte, und es sollen noch viele folgen“, waren sich Erik Zimmermann und Ulf Hofferbert, beide VHD Mitglieder und Teilnehmer der Rundgänge des Ortsausrufer Hannes als Bierbrauer einig.

Unter dem Schutz der Klostergilde erntete die Ortsausrufer Truppe des Klosterflecken Anfang September den Hopfen. „Den Hopfen haben wir komplett mit der Hand geerntet“, berichteten die Zofen Merle und Nele „das war eine richtige Schufterei.“
Während fleißige Hände den Hopfen zupften, planten die Brauer mit den Herzog Georg-Wilhelm den Sud für den Winter. Ein schöner Klosterhopfenbock für die Dorfausrufertruppe im nächsten Frühling sollte passen. Der Hopfen wurde zunächst leicht getrocknet und dann bis zum Brautag eingefroren. Die Ernte von 1,5 kg Dolden sollte für den nächsten Bockbiersud deutlich reichen. 2016 hieß der Gerstensaft Klosterhopfenbier 1517. Die Zahl stand damals für die Jahreszahl des Anschlags der Lutherthesen, zumal im Jahre 2017 dieses 500-jährige Jubiläum gefeiert wurde. Wer im nächsten Jahr von dem Bockbier kosten darf, hängt ganz von dem Durst der Kräuterweiber, Mägde und der Schützengilde ab. Hannes der Dorfausrufer wird 2021 rechtzeitig ausrufen, wann und wo es zum „3. Klosterhopfenbockbier Anstich“ kommen wird.

Ulf Hofferbert

alias „Herbert Kautz und die Betonung liegt auf „K“ wie Kualität, Bierbrauer von Gottes Gnaden und Amtes wegen!“


Natur genießen, mal anders!

Die Urlaubsregion Ebstorf radelnd und pilgernd wandernd entdecken!

Was gibt es eigentlich noch außer schöner Natur mit ausgedehnten Wäldern und Auenlandschaften und gut ausgeschilderten Radtouren in der Urlaubsregion Ebstorf? Alleinstellungsmerkmale, die andere Regionen nicht haben, – das sind die Besinnungswege und das ist die „Via Scandinavica“, der Jakobsweg von Fehmarn nach Göttingen, der Ebstorf kreuzt, alle mit dem Kloster Ebstorf als Zentrum. Und das sind die vielen einzigartigen Geschichten, die die Region zu erzählen hat. „Schon seit ein paar Jahren ist spürbar“, so Angela Geschonke von der Urlaubsregion Ebstorf, dass das Interesse nach Besinnung, zur Ruhe kommen, Natur mal anders genießen, selbst bei jüngeren Gästen größer wird.“ Dementsprechend wurden die Angebote neu definiert und kommuniziert. „Wir freuen uns“, so Geschonke, „dass wir mit unserem Rad- und Wanderführer Christoph Erdt jemanden gewinnen konnten, der über ein großes Wissen der Region verfügt, viele alte Geschichten kennt, eine Wanderführerausbildung hat und das Thema Pilgern auf ganz besondere Weise den Gästen näherbringt.“

So werden die geführten Radtouren immer mehr zu einem Geheimtipp, weil selbst Einheimische erstaunt feststellen, wie viele, für sie unbekannte Wege es noch gibt und Geschichten hören, die ihnen ihre Heimat neu entdecken lassen. Für diese etwas andere geführte Radtouren wird sogar aus Hamburg extra angereist.

Wandern in der Form von „Pilgern“ ist ein Angebot, dass besonders Gäste von außerhalb gern annehmen. Die Möglichkeit am Samstag nach einer vielleicht anstrengenden Arbeitswoche mal das „Pilgern light“ kennen zu lernen, auf den Besinnungswegen oder dem Teil des Jakobsweges, der in der Region zwischen Bienenbüttel und Hösseringen mit Ebstorf in der Mitte liegt, wird auch immer mehr von jüngeren Wanderern angenommen. Das freut Christoph Erdt, der seinen Teilnehmern hilft einzutauchen in die Natur, in die Geschichten, die die Bilder an Auferstehungs-, Schöpfungs- und Inspirationsweg widerspiegeln, und der sich mit ihnen vorsichtig dem Thema Pilgern nähert, so dass auch die, für die diese Art des „Wanderns“ erst einmal nicht in Frage kommt, Gefallen daran finden. Es ist eben immer auch ein mit sich selbst beschäftigen, sich selbst neu entdecken, und das unbewusst, weil verbunden mit schönen Naturerlebnissen. Und so hat manch einer, gerade in diesem nicht einfachem Jahr, eine neue „Freizeitmöglichkeit“ für sich entdeckt, die auch noch der Seele gut tut.

„Ein besonderes Highlight in diesem Jahr,“ so Christoph Erdt, „war für mich das Samstagspilgern zwischen dem Kloster Ebstorf und dem Kloster Medingen auf der Via Scandinavica in Begleitung der Heide-Kartoffelkönigin Nadine aus Bad Bevensen“. Sie war im Rahmen der Kartoffelwoche, die in diesem Jahr der Corona Pandemie anders gestaltet werden musste, dabei. Es war eine schöne Erfahrung für sie, wie man Natur neu entdecken und erleben kann. Der Start am Kloster Ebstorf, und das Ankommen am Kloster Medingen war auch für sie ein Erlebnis, das das Wandern auf dem Jakobsweg einzigartig gemacht hat.

Nun freut sich die Urlaubsregion Ebstorf gemeinsam mit Christoph Erdt auf die Saison 2021 in der Hoffnung, dass auch die Klöster wieder geöffnet und mit einbezogen werden können.