Liebe Gäste,

nach der neuen Verordnung fällt der bisherige Stufenplan weg und wird durch die Warnstufen 1-3 ersetzt. Die allgemeinen Hygieneregeln wie Abstand, Maskenpflicht und Dokumentation der Kontaktdaten bleiben bestehen.

Bei der Anreise muss kein negativer Test vorgelegt werden, auch entfällt die Verpflichtung der weiteren Testung vor Ort. Das ändert sich allerdings, wenn die Inzidenz im Landkreis oder der kreisfreien Stadt über 50 liegt oder die Warnstufe 1 ausgerufen wurde. Dann greift die 3G-Regel. Das bedeutet, Sie müssen bei der Anreise entweder vollständig geimpft oder genesen sein oder Sie müssen einen negativen Test vorlegen. Hinzu kommen für ungeimpfte und nicht genesene Personen zusätzlich zwei weitere verpflichtende Testungen pro Aufenthaltswoche. Dies gilt nicht für Eigentümerinnen und Eigentümer von Ferienhäusern und -wohnungen und auch nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Zudem gilt in geschlossenen Räumen oder in Räumen mit Besuchs- und Kundenverkehr die Pflicht, eine medizinische Maske als Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bei Vorliegen der Warnstufe 3 muss das Schutzniveau der Maske mindestens FFP2, KN 95 oder vergleichbar betragen. In diesem Fall muss die Testung per PCR-Test erfolgen.

Mit Beginn des 22. September hat die niedersächsische Landesregierung in einer neuen Corona-Verordnung die Möglichkeiten zur Anwendung der 2G-Regel ausgeweitet. 

Der Betreiber oder die Betreiberin von Beherbergungsstätten, von gastronomischen Einrichtungen oder Organisationen, die Veranstaltungen anbieten, können auch unabhängig von den Warnstufen freiwillig auf 2G übergehen. Dann haben nur noch vollständig Geimpfte oder Genesene Zutritt. Bei dieser Option entfallen Abstandsgebot und Maskenpflicht.


Wanderkarte ist da!

Die neue Wanderkarte ist jetzt in der Urlaubsregion erhältlich

Wandern wird in unserer Region „ohne Berge“ immer mehr zum Trend, bei Urlaubsgästen und auch bei den Einheimischen, die, wohl Corona geschuldet, immer mehr Lust bekommen haben im letzten und auch diesem Jahr, die Region vor der eigenen Haustür zu erkunden. Und so wurde es zu einer Herzensangelegenheit des scheidenden Gemeindedirektors Hans-Peter Hauschild: die Erstellung einer Wanderkarte für den Klosterflecken Ebstorf und der Region drum herum! Und nun ist sie fertig! „Ich freue mich sehr,“ so Hauschild, „das ist ein gutes neues Angebot für die ganze Region.“

In Zusammenarbeit mit den zuständigen Sachbearbeitern des Klosterfleckens, der Urlaubsregion Ebstorf e.V., dem Leiter der Wandersparte des TUS Ebstorf Christoph Erdt und dem Gemeindedirektor hat die Fa. Büttler die Karte konzipiert und erstellen lassen. Auf der großen Umgebungskarte sind im Maßstab von 1:26000 mit dem Klosterflecken Ebstorf in der Mitte alle markierten, wie zum Beispiel die Besinnungswege, der Jakobsweg, der Wanderweg Ahrensberg, Tannenworth und Bobenwald, und empfohlenen Wanderwege, sowie Sehenswürdigkeiten im Bereich des Alten Amtes und darüber hinaus eingezeichnet. Auf der Rückseite sind die markierten Wege mit Foto und Text beschrieben. Außerdem findet sich dort ein überarbeiteter und aktueller Ortsplan. Die Wanderkarte ist in der Tourist-Info Ebstorf und im Schreibwarenhandel bei der Fa. Nohdurft in Ebstorf und in fast allen Tourist-Infos des Landkreises Uelzen für 3,00 € erhältlich.


Dorfausrufer Hannes ruft zur Hopfenernte

Im September 2020 ließ die Corona-Pandemie ein kleines Fenster für eine private Zusammenkunft von Dorfausrufer Hannes und seinen Freunden zu. Corona hin, Corona her, schließlich musste der Klosterhopfen geerntet werden!

Nachdem im Jahre 2017 die Anbaufläche des Klosterhopfens unter der Schirmherrschaft von Abtissin Erika Krüger um 100% erweitert wurde (statt 2 sind es nun 4 Pflanzen), musste nach einer kurzen Hopfenschau nun geerntet werden. Nach nunmehr zwei Missernten stand endlich wieder mal ein gute Hopfenernte an den Klostermauern an. Die Hopfenpflanzen hatten sich in diesem Jahr prächtig entwickelt und konnten auf klösterlichem Boden bis an die Spitze der alten Klosterküche wachsen.

Hopfenernte ist geschafft

„Dieses Jahr ist die dritte Ernte, und es sollen noch viele folgen“, waren sich Erik Zimmermann und Ulf Hofferbert, beide VHD Mitglieder und Teilnehmer der Rundgänge des Ortsausrufer Hannes als Bierbrauer einig.

Unter dem Schutz der Klostergilde erntete die Ortsausrufer Truppe des Klosterflecken Anfang September den Hopfen. „Den Hopfen haben wir komplett mit der Hand geerntet“, berichteten die Zofen Merle und Nele „das war eine richtige Schufterei.“
Während fleißige Hände den Hopfen zupften, planten die Brauer mit den Herzog Georg-Wilhelm den Sud für den Winter. Ein schöner Klosterhopfenbock für die Dorfausrufertruppe im nächsten Frühling sollte passen. Der Hopfen wurde zunächst leicht getrocknet und dann bis zum Brautag eingefroren. Die Ernte von 1,5 kg Dolden sollte für den nächsten Bockbiersud deutlich reichen. 2016 hieß der Gerstensaft Klosterhopfenbier 1517. Die Zahl stand damals für die Jahreszahl des Anschlags der Lutherthesen, zumal im Jahre 2017 dieses 500-jährige Jubiläum gefeiert wurde. Wer im nächsten Jahr von dem Bockbier kosten darf, hängt ganz von dem Durst der Kräuterweiber, Mägde und der Schützengilde ab. Hannes der Dorfausrufer wird 2021 rechtzeitig ausrufen, wann und wo es zum „3. Klosterhopfenbockbier Anstich“ kommen wird.

Ulf Hofferbert

alias „Herbert Kautz und die Betonung liegt auf „K“ wie Kualität, Bierbrauer von Gottes Gnaden und Amtes wegen!“


Natur genießen, mal anders!

Die Urlaubsregion Ebstorf radelnd und pilgernd wandernd entdecken!

Was gibt es eigentlich noch außer schöner Natur mit ausgedehnten Wäldern und Auenlandschaften und gut ausgeschilderten Radtouren in der Urlaubsregion Ebstorf? Alleinstellungsmerkmale, die andere Regionen nicht haben, – das sind die Besinnungswege und das ist die „Via Scandinavica“, der Jakobsweg von Fehmarn nach Göttingen, der Ebstorf kreuzt, alle mit dem Kloster Ebstorf als Zentrum. Und das sind die vielen einzigartigen Geschichten, die die Region zu erzählen hat. „Schon seit ein paar Jahren ist spürbar“, so Angela Geschonke von der Urlaubsregion Ebstorf, dass das Interesse nach Besinnung, zur Ruhe kommen, Natur mal anders genießen, selbst bei jüngeren Gästen größer wird.“ Dementsprechend wurden die Angebote neu definiert und kommuniziert. „Wir freuen uns“, so Geschonke, „dass wir mit unserem Rad- und Wanderführer Christoph Erdt jemanden gewinnen konnten, der über ein großes Wissen der Region verfügt, viele alte Geschichten kennt, eine Wanderführerausbildung hat und das Thema Pilgern auf ganz besondere Weise den Gästen näherbringt.“

So werden die geführten Radtouren immer mehr zu einem Geheimtipp, weil selbst Einheimische erstaunt feststellen, wie viele, für sie unbekannte Wege es noch gibt und Geschichten hören, die ihnen ihre Heimat neu entdecken lassen. Für diese etwas andere geführte Radtouren wird sogar aus Hamburg extra angereist.

Wandern in der Form von „Pilgern“ ist ein Angebot, dass besonders Gäste von außerhalb gern annehmen. Die Möglichkeit am Samstag nach einer vielleicht anstrengenden Arbeitswoche mal das „Pilgern light“ kennen zu lernen, auf den Besinnungswegen oder dem Teil des Jakobsweges, der in der Region zwischen Bienenbüttel und Hösseringen mit Ebstorf in der Mitte liegt, wird auch immer mehr von jüngeren Wanderern angenommen. Das freut Christoph Erdt, der seinen Teilnehmern hilft einzutauchen in die Natur, in die Geschichten, die die Bilder an Auferstehungs-, Schöpfungs- und Inspirationsweg widerspiegeln, und der sich mit ihnen vorsichtig dem Thema Pilgern nähert, so dass auch die, für die diese Art des „Wanderns“ erst einmal nicht in Frage kommt, Gefallen daran finden. Es ist eben immer auch ein mit sich selbst beschäftigen, sich selbst neu entdecken, und das unbewusst, weil verbunden mit schönen Naturerlebnissen. Und so hat manch einer, gerade in diesem nicht einfachem Jahr, eine neue „Freizeitmöglichkeit“ für sich entdeckt, die auch noch der Seele gut tut.

„Ein besonderes Highlight in diesem Jahr,“ so Christoph Erdt, „war für mich das Samstagspilgern zwischen dem Kloster Ebstorf und dem Kloster Medingen auf der Via Scandinavica in Begleitung der Heide-Kartoffelkönigin Nadine aus Bad Bevensen“. Sie war im Rahmen der Kartoffelwoche, die in diesem Jahr der Corona Pandemie anders gestaltet werden musste, dabei. Es war eine schöne Erfahrung für sie, wie man Natur neu entdecken und erleben kann. Der Start am Kloster Ebstorf, und das Ankommen am Kloster Medingen war auch für sie ein Erlebnis, das das Wandern auf dem Jakobsweg einzigartig gemacht hat.

Nun freut sich die Urlaubsregion Ebstorf gemeinsam mit Christoph Erdt auf die Saison 2021 in der Hoffnung, dass auch die Klöster wieder geöffnet und mit einbezogen werden können.